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Treffpunkte der ältesten Kinder

Die ältesten Kinder sind diejenigen, die im kommenden Jahr zur Schule gehen.

Zusammen mit den Erwachsenen planen sie gemeinsam ihre Aktivitäten und damit auch die Durchführung der Treffpunkte.

In diesem Alter werden den Kindern von den Pädagogen mehr Kompetenzen zugemutet.

  • Z.B. dass sie gemeinsam (alleine) Lösungen finden und Dinge miteinander aushandeln können.
  • Das sie miteinander reden und dabei aufeinander Rücksicht nehmen können.
  • Dass sie den anderen Kindern zuhören aber auch das Wort ergreifen und sich selbst einmischen.
  • Dass sie Verständnis für andere Meinungen aufbringen und ihre Wünsche für die Gruppenentscheidungen zurückstellen können.

 

Wir sind der Meinung, dass die Kinder im letzten Jahr vor der Schule ihre Arbeitshaltung weiterentwickeln können. 

  • Z.B. an Dingen und Projekte über eine längere Zeit teilnehmen können.
  • Dass sie es mehr und mehr lernen, bei Schwierigkeiten und Unvorhergesehenen standzuhalten
  • Dass ihnen verschiedene Möglichkeiten der Kommunikation zur Verfügung stehen
  • Dass sie Verantwortung dafür übernehmen können, dass sie sich mit anderen Kindern in Lerngemeinschaften neuen Fragen und Herausforderungen stellen können.
 

 

In den Treffpunkten der ältesten Kinder planen die Kinder z.B. Projekte, überlegen gemeinsam, wie sie ihren Tag gestalten oder probieren anspruchsvolle Spiele aus. Sie singen kompliziertere Lieder, wie in den vergangenen Jahren.
 
Im August geht es meist auch darum, einen eignen Namen für die Gruppe zu finden. Das kennen die Kinder von ihren Freunden, die jetzt zur Schule gehen und bis zum Juli die ältesten Kinder waren.

Jakob berichtet, wie wir unseren Namen gefunden haben!  

 

Vor einigen Tagen haben wir uns im Abenteuerland getroffen und die Treffpunktkarten ausgeteilt. Auf meiner Karte stand mein Name  und dass ich jetzt im Schleckerland Treffpunkt mache. Da sind nur die „Großen“. 
Jetzt brauchen wir unseren eigenen Namen. Ich habe „Spinnen“ vorgeschlagen. Die anderen Kinder wollten z.B. Kletteraffen, Pusteblume, Edelsteingespenster, Fledermäuse… . Die Namen haben wir   aufgeschrieben und ein passendes Bild dazu gemalt. (wir können ja noch nicht lesen).  Am nächsten Tag hat jedes Kind 5 Kastanien bekommen und konnte diese bei der Abstimmung auf den Wunschnamen legen. Erst die Mädchen, dann die Jungen. Die meisten Kastanien hatte der Name „Fussballgespenster“ bekomme. 17 Stück (Ich hätte gerne „Die Spinnen“ gehabt).
 

 
JETZT SIND WIR DIE „FUSSBALLGESPENSTER“

Diesen Text hat Jakob Alexandra diktiert. Anschließend hat er den Druck auf Papier mit dem Geschriebenen am PC verglichen und für gut befunden.